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Basislager am Matterhorn in Rekordzeit errichtet

Eine aussergewöhnliche Baustelle: auf knapp 3.000 Metern Höhe, mitten in einem Naturschutzgebiet und mit Schiefergestein als Untergrund. Eine aussergewöhnliche Konstruktion: ein temporäres Lager für Bergsteiger, schnell und präzise sowie komplett nachhaltig montiert. Keine aussergewöhnliche Herausforderung für KRINNER: Innerhalb von gut drei Tagen wurden die Schraubfundamente für 32 Schutzräume ohne Beton und ohne schwere Maschinen eingedreht, ohne die Natur zu schädigen. Das Lager soll Gipfelstürmern aus aller Welt als Unterkunft dienen, während die Hörnlihütte generalsaniert wird. Bereits Ende September 2014 wird das Base Camp völlig rückstandslos zurückgebaut – umweltschädliches Einbetonieren war gestern.
Rechtzeitig zum Jubiläum der Erstbesteigung des Matterhorns vor 150 Jahren wird die Hörnlihütte bis Juli 2015 von Grund auf renoviert. Um den Bergsteigern auch während der diesjährigen Klettersaison Unterkunft und Schutz am Berg der Berge zu ermöglichen, wurde ein temporäres Basislager errichtet. KRINNER bot für die Fundamentierung eine besonders zeitsparende und kostengünstige Lösung. Umweltfreundliche Schraubfundamente verankern die 28 prismenförmigen Unterkünfte aus Aluminium und Holz für je zwei Personen. Darüber hinaus wurden vier grössere Bauten für Küche, Wasch- und Essräume errichtet.

Aussergewöhnliche Umgebung erfordert aussergewöhnliche Konstruktion
Mit einer von KRINNER entwickelten elektrischen Handeindrehmaschine wurden die feuerverzinkten Schrauben innerhalb kürzester Zeit montiert. „Dank unserer Spezialmaschinen können wir schnell und exakt arbeiten. Die KR E 20 kann problemlos auch an aussergewöhnlichen Orten verwendet werden, ohne dabei die Umwelt in irgendeiner Weise zu beeinträchtigen“, erklärt der Geschäftsführer von Krinner Schweiz, Dominik Züger.

Um das alpine Basislager im Schiefergestein zu verankern, mussten weder schwere Maschinen auf 2.880 Meter Höhe transportiert noch umweltschädlicher Beton verarbeitet werden. Selbst das unwegsame Gelände stellte keine grössere Herausforderung dar. „Ursprünglich hatten wir zehn Arbeitstage für die Installation veranschlagt, doch bereits nach dreieinhalb Tagen waren wir fertig“, so Züger. Bei exemplarischen Belastungsproben wurden hervorragende Werte erzielt: zwei Tonnen Zuglast bei nur drei Millimeter Bewegung.

Hier geht es zum Video – von der Produktion bis zur Montage.

 

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