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Zwischen Pipeline und Böschung

Eine holzige Einstellhalle, 14 Binder, unterschiedlicher Untergrund – genau das Richtige für Krinner Schraubfundamente.

Der Auftrag der Schweizerischen Bundesbahnen lautete, ein Hallenprovisorium aus Holz im Industriewerk in Olten zu bauen. Die Firma Zaugg AG Rohrbach aus Rohrbach baute die Halle, aber zuerst brauchte es Krinner Schraubfundamente (KSF), um die Lasten der Holzbinder sicher in das Erdreich einzuleiten. Für 14 Binderabstützungen auf den Massen 56x15m wurden total 29 KSF eingedreht. Teilweise fand der Einbau in Asphalt statt; das heisst, dass das Krinner-Team zuerst eine Kernbohrung von 150 mm machen musste, um dann das Schraubfundament durch die Kofferung einzudrehen.

Auch für wenig Platz
Der Einbau der Schraubfundamente brachte einige Herausforderungen mit sich: Die Zugänglichkeit war dadurch erschwert, dass die Einbaupunkte zwischen einem Fernwärmenetz und einer Steilböschung lagen. Ohne Bagger mit speziellem Krinner-Anbaugerät wäre das Eindrehen nicht möglich gewesen. Gerade bei beengten Platzverhältnissen und versperrtem Zugang ist der Bagger von grossem Nutzen.

Um die Last pro Binder von 50 kN Druck und 20kN Horizontalkraft abzutragen, wurden zwei KSF im Abstand von 70 cm gesetzt. Durch die Adapterplatte aus mit UPE-Profil mit Langlöcher wurden zwei KSF verbunden. Die einzelnen Schwertaufnahmen für die Holzbinder waren mit ebenfalls Langlöcher versehen, sodass die Binder millimetergenau aufgenommen werden konnten und die Last auf zwei KSF verteilt wird.

 

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